Per Skype ein Vorstellungsgespräch durchführen ist unzulässig

Die Aufsichtsbehörden sind sich darin einig, dass ein Vorstellungsgespräch via Skype datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Es gibt weder auf Basis §32 Abs.1 BDSG, noch auf Basis der freiwilligen Einwilligung §4a BDSG eines Bewerbers eine Begründung für die Erhebung und Verarbeitung mit modernen Kommunikationstechnik allgemein. Besonders bei Skype ist das Problem, dass das Gespräch 90 Tage bei Microsoft auf Servern in den USA gespeichert wird. So sehen die Aufsichtsbehörden auch den Einsatz einer Sprachanalysesoftware für unzulässig.

Somit setzen sich die Aufsichtsbehörden wieder einmal klar für die Belange von Mitarbeitern und in diesem Fall um potentiell zukünftige Mitarbeiter ein.

Quelle

Share